Kurz gesagt
- =ZUFALLSZAHL() liefert eine Dezimalzahl ab 0 und unter 1. Sie hat keine Argumente und ändert sich bei jeder Neuberechnung.
- =ZUFALLSBEREICH(1;100) liefert eine ganze Zahl von 1 bis 100, beide Grenzen eingeschlossen.
- =ZUFALLSMATRIX(5;3;1;100;WAHR) füllt in Excel 2021, 2024 und Microsoft 365 auf einen Schlag fünf Zeilen und drei Spalten mit ganzen Zahlen.
- Ergebnis festhalten: Drücken Sie in der Bearbeitungszeile F9 oder fügen Sie die Zellen als Werte ein.
- Stichprobe ohne Doppelte: Mischen Sie die Liste mit SORTIERENNACH und ZUFALLSMATRIX und nehmen Sie dann die ersten n Einträge. In älteren Versionen geht das auch mit einer Hilfsspalte.
Inhaltsverzeichnis
Die drei Zufallsfunktionen im Überblick
Excel hat drei Funktionen für Zufallswerte. Alle drei sind „flüchtig“, rechnen also bei jeder Änderung im Arbeitsblatt neu. Sie unterscheiden sich darin, was sie zurückgeben und ab welcher Version sie verfügbar sind.
| Funktion | Ergebnis | Beispiel | Verfügbar in |
| ZUFALLSZAHL() | Dezimalzahl ≥ 0 und < 1 | =ZUFALLSZAHL() → 0,4718… | allen gängigen Versionen |
| ZUFALLSBEREICH(Untere_Zahl;Obere_Zahl) | ganze Zahl inklusive beider Grenzen | =ZUFALLSBEREICH(1;6) → 4 | allen gängigen Versionen |
| ZUFALLSMATRIX(Zeilen;Spalten;Min;Max;Ganze_Zahl) | Matrix aus Zufallswerten, die überläuft | =ZUFALLSMATRIX(5;3;1;100;WAHR) | Excel 2021, 2024, Microsoft 365 |
Auf englischen Excel-Installationen heißen die Funktionen RAND, RANDBETWEEN und RANDARRAY. Deutsche Formeln trennen die Argumente mit Semikolon, englische mit Komma. Wenn Sie eine Formel aus einer englischen Anleitung übernehmen, müssen Sie beides anpassen.
ZUFALLSZAHL: die Grundfunktion
Laut der Microsoft-Dokumentation zu ZUFALLSZAHL gibt die Funktion eine gleichmäßig verteilte reelle Zahl zurück, die größer oder gleich 0 und kleiner als 1 ist. Bei jeder Neuberechnung entsteht eine neue Zahl. Die Klammern bleiben leer, Argumente gibt es keine.
„Gleichmäßig verteilt“ heißt: Jeder Abschnitt des Intervalls kommt gleich oft vor. In Microsofts Einführung in die Monte-Carlo-Simulation werden 400 Zufallszahlen erzeugt. Ihr Mittelwert liegt bei etwa 0,5, und in jedes Viertel von 0 bis 1 fallen ungefähr 25 Prozent der Werte. Die einzelnen Zellen sind dabei unabhängig voneinander.
Doppelte Werte sind bei ZUFALLSZAHL theoretisch möglich. Bei einem so feinen Wertebereich sind sie aber sehr unwahrscheinlich. Deshalb eignet sich die Funktion gut als Sortierschlüssel, wie Sie weiter unten bei der Stichprobe sehen.
Dezimalzahlen zwischen zwei beliebigen Werten
Auf jeden Bereich von a bis b kommen Sie mit dieser Formel:
=ZUFALLSZAHL()*(b-a)+a
Für Preise zwischen 10 und 50 lautet sie =ZUFALLSZAHL()(50-10)+10. Möchten Sie zwei Nachkommastellen, setzen Sie RUNDEN darum: =RUNDEN(ZUFALLSZAHL()40+10;2). So bekommen Sie Testdaten wie 23,87 oder 41,02, die wie echte Rechnungsbeträge aussehen.
Ganze Zahlen ohne ZUFALLSBEREICH
In alten Arbeitsmappen sehen Sie oft eine Kombination aus KÜRZEN und ZUFALLSZAHL. PCtipp beschreibt das Schema als =KÜRZEN(ZUFALLSZAHL()(Höchste-Tiefste+1);0)+Tiefste. Für dreistellige Zahlen von 100 bis 999 ergibt das =KÜRZEN(ZUFALLSZAHL()900;0)+100. Das Ergebnis ist dasselbe wie bei ZUFALLSBEREICH(100;999). Die Variante mit ZUFALLSBEREICH lässt sich aber leichter lesen, und Kollegen verstehen sie schneller.
ZUFALLSBEREICH: ganze Zahlen zwischen 1 und 100
Die meisten Leser suchen genau das: eine ganze Zufallszahl in festen Grenzen. Laut Microsoft Support zu ZUFALLSBEREICH liefert ZUFALLSBEREICH(Untere_Zahl;Obere_Zahl) eine ganze Zahl, beide Grenzwerte eingeschlossen. =ZUFALLSBEREICH(1;100) kann also auch genau 1 oder genau 100 ergeben.
Einige Beispiele aus dem Alltag:
- Würfel: =ZUFALLSBEREICH(1;6)
- Münzwurf: =WENN(ZUFALLSBEREICH(0;1)=1;"Kopf";"Zahl")
- Zufälliges Datum im Jahr 2026: =ZUFALLSBEREICH(DATUM(2026;1;1);DATUM(2026;12;31)). Formatieren Sie die Zelle danach als Datum, sonst sehen Sie nur die Seriennummer.
- Zufälliger Großbuchstabe: =ZEICHEN(ZUFALLSBEREICH(65;90)), denn die Zeichencodes 65 bis 90 stehen für A bis Z.
- Testumsätze in ganzen Euro: =ZUFALLSBEREICH(500;5000)
Ziehen Sie eine dieser Formeln über 100 Zeilen nach unten, haben Sie in Sekunden einen Übungsdatensatz. Damit lassen sich Pivot-Tabellen, ZÄHLENWENN oder SVERWEIS ausprobieren, ohne echte Kundendaten anzufassen. Eines müssen Sie dabei wissen: ZUFALLSBEREICH verhindert keine Wiederholungen. Bei 20 Zahlen aus 1 bis 100 sind doppelte Werte sehr wahrscheinlich. Wie Sie das vermeiden, steht im Abschnitt zur Stichprobe.
ZUFALLSMATRIX: ganze Tabellen auf einmal
Mit Excel 2021, Excel 2024 und Microsoft 365 können Sie einen ganzen Block mit einer einzigen Formel füllen. Die ZUFALLSMATRIX-Funktion nimmt bis zu fünf Argumente: Zeilen, Spalten, Mindestwert, Höchstwert und ob ganze Zahlen (WAHR) oder Dezimalwerte (FALSCH) herauskommen sollen.
=ZUFALLSMATRIX(5;3;1;100;WAHR)
Diese Formel erzeugt ein dynamisches Array mit fünf Zeilen und drei Spalten und füllt es mit ganzen Zahlen von 1 bis 100. Die Formel steht nur in der linken oberen Zelle, der Rest „läuft über“. Ist im Zielbereich schon etwas eingetragen, zeigt Excel den Fehler #ÜBERLAUF!. Dann leeren Sie die blockierenden Zellen.
Lassen Sie alle Argumente weg, gibt =ZUFALLSMATRIX() genau eine Dezimalzahl zurück, also dasselbe wie ZUFALLSZAHL(). =ZUFALLSMATRIX(10) liefert zehn Dezimalzahlen untereinander. Die Funktion ist besonders nützlich als Sortierschlüssel in Kombination mit SORTIERENNACH.
Zufallszahl festhalten: so ändert sie sich nicht mehr
Das ärgert fast jeden beim ersten Mal: Sie losen einen Gewinner aus, tippen dann etwas in eine andere Zelle, und der Name ist ein anderer. Das ist kein Fehler. Laut Microsoft rechnen ZUFALLSZAHL und ZUFALLSBEREICH bei jeder Neuberechnung des Arbeitsblatts neu, also wenn Sie Daten eingeben, eine Formel ändern oder F9 drücken. Auch beim Öffnen der Datei entstehen neue Werte.
Drei Wege, ein Ergebnis dauerhaft festzuhalten:
- Eine einzelne Zahl mit F9: Geben Sie =ZUFALLSZAHL() oder =ZUFALLSBEREICH(1;100) in die Bearbeitungszeile ein und drücken Sie F9, bevor Sie Enter drücken. Excel ersetzt die Formel dann durch ihr Ergebnis. Diesen Weg beschreibt auch die Microsoft-Hilfe zu ZUFALLSZAHL.
- Viele Zellen als Werte einfügen: Markieren Sie den Bereich, kopieren Sie ihn mit Strg+C und wählen Sie dann unter Start > Einfügen die Option „Werte“. Die Formeln sind weg, die Zahlen bleiben.
- Automatische Berechnung pausieren: Unter Formeln > Berechnungsoptionen > Manuell hört Excel auf, neu zu rechnen. Nach Abschluss wieder auf „Automatisch“ stellen, sonst aktualisieren sich auch Ihre anderen Formeln nicht mehr.
Für Verlosungen, Prüfungsstichproben oder Testdaten, die Sie weitergeben, empfehlen wir Weg 2. Nur dann kann später jemand nachvollziehen, welche Werte gezogen wurden.
Einen zufälligen Eintrag aus einer Liste wählen
Angenommen, in A3:A8 stehen sechs Namen, und einer soll das Protokoll schreiben. PC-Welt zeigt dafür diese Kombination:
=INDEX($A$3:$A$8;ZUFALLSBEREICH(1;6))
ZUFALLSBEREICH würfelt eine Position von 1 bis 6, und INDEX gibt den Namen an dieser Position zurück. Damit die Formel auch funktioniert, wenn die Liste wächst, ersetzen Sie die feste 6 durch die Anzahl der Einträge:
=INDEX($A$3:$A$20;ZUFALLSBEREICH(1;ANZAHL2($A$3:$A$20)))
ANZAHL2 zählt die gefüllten Zellen. Die Liste muss dafür ohne Lücken von oben beginnen. Wie INDEX mit Positionen arbeitet, sehen Sie ausführlicher in unserem Beitrag zu INDEX mit zwei VERGLEICH.
Kopieren Sie diese Formel in mehrere Zellen, kann derselbe Name zweimal gezogen werden, denn jede Zelle würfelt für sich. Für eine Auswahl ohne Wiederholung brauchen Sie einen anderen Ansatz.
Zufallsstichprobe ohne Doppelte
Eine echte Stichprobe zieht jeden Eintrag höchstens einmal, so wie Lose aus einem Hut. Dafür nimmt man in Excel einen einfachen Trick: Man würfelt nicht die Position, sondern mischt die ganze Liste und nimmt dann die ersten n Einträge.
In Excel 2021, 2024 und Microsoft 365
Stehen die Namen in A2:A21 und Sie wollen fünf davon, reicht eine Formel:
=INDEX(SORTIERENNACH(A2:A21;ZUFALLSMATRIX(ZEILEN(A2:A21)));SEQUENZ(5))
So arbeitet sie:
- ZEILEN(A2:A21) zählt 20 Einträge.
- ZUFALLSMATRIX(20) erzeugt 20 Zufallszahlen als Sortierschlüssel.
- SORTIERENNACH sortiert die Namen nach diesen Schlüsseln und mischt die Liste damit gründlich.
- SEQUENZ(5) liefert die Positionen 1 bis 5, und INDEX gibt die ersten fünf gemischten Namen zurück.
Da jeder Name genau einmal in der gemischten Liste vorkommt, gibt es keine Doppelten. Dasselbe Prinzip funktioniert auch mit Zahlen. Zehn verschiedene Zahlen von 1 bis 100 bekommen Sie mit =INDEX(SORTIERENNACH(SEQUENZ(100);ZUFALLSMATRIX(100));SEQUENZ(10)). Einen Lottotipp 6 aus 49 mit =INDEX(SORTIERENNACH(SEQUENZ(49);ZUFALLSMATRIX(49));SEQUENZ(6)).
In älteren Excel-Versionen mit Hilfsspalte
Ohne dynamische Arrays gehen Sie in Schritten vor:
- Schreiben Sie in B2 =ZUFALLSZAHL() und ziehen Sie die Formel bis B21 herunter, also eine Zufallszahl pro Namen.
- Schreiben Sie in C2 die Formel =INDEX($A$2:$A$21;RANG.GLEICH(B2;$B$2:$B$21)) und ziehen Sie sie so weit herunter, wie Ihre Stichprobe groß sein soll, etwa bis C6 für fünf Namen.
- RANG.GLEICH gibt jeder Zufallszahl einen Platz von 1 bis 20. Weil die Zufallszahlen sich praktisch nie wiederholen, ist auch jeder Rang einmalig. INDEX holt dann den passenden Namen.
- Fixieren Sie das Ergebnis, indem Sie es als Werte einfügen.
Noch einfacher ohne Formel: Hilfsspalte mit ZUFALLSZAHL anlegen, die ganze Tabelle über Daten > Sortieren nach dieser Spalte sortieren und die obersten Zeilen nehmen. Für Prüfer oder Qualitätskontrollen bietet das Add-In „Analyse-Funktionen“ außerdem das Werkzeug
Stichprobenziehung. Es behandelt den Eingabebereich als Grundgesamtheit und zieht daraus eine Stichprobe. Sie müssen das Add-In einmal unter Datei > Optionen > Add-Ins aktivieren.
Stichprobe prüfen
Vertrauen ist gut, kontrollieren ist besser. Zählen Sie nach dem Fixieren mit =ZÄHLENWENN(C2:C6;C2), ob ein Name öfter als einmal vorkommt. Bei der Mischmethode sollte überall 1 stehen. Sind die Namen in der Ausgangsliste uneinheitlich geschrieben, zum Beispiel mit Leerzeichen am Ende, bereinigen Sie sie vorher mit der GLÄTTEN-Funktion. Sonst zählt Excel „Meier“ und „Meier “ als zwei verschiedene Personen.
Wofür Zufallszahlen im Berufsalltag taugen
Zufallswerte sind nicht nur Spielerei. In der Praxis begegnen sie uns vor allem in vier Situationen:
- Testdaten für Berichte: Bevor ein Dashboard echte Zahlen bekommt, füllen Sie es mit ZUFALLSBEREICH. So sehen Sie sofort, ob Diagramme, Summen und Filter stimmen.
- Stichproben für Kontrollen: Buchhaltung und Qualitätssicherung prüfen oft nur einen Teil der Belege. Eine dokumentierte, fixierte Zufallsauswahl ist fairer als „die ersten zehn“.
- Simulationen: Mit =NORM.INV(ZUFALLSZAHL();100;15) erzeugen Sie normalverteilte Werte um den Mittelwert 100. Hunderte solcher Zeilen sind die Grundlage einer einfachen Monte-Carlo-Rechnung, wie sie Microsoft im oben verlinkten Beitrag am Beispiel von Absatzprognosen zeigt.
- Verlosungen und Rotationen: Wer moderiert das nächste Meeting, welcher Kunde bekommt den Gutschein? Mit der Listenmethode in zwei Minuten erledigt.
Wer simulierte Daten auswertet, sollte neben dem Mittelwert auch den
Median in Excel ansehen. Gerade bei schiefen Verteilungen erzählt er oft die ehrlichere Geschichte.
Typische Fehler und schnelle Lösungen
| Problem | Ursache | Lösung |
| #NAME? | Englischer Funktionsname in deutschem Excel oder umgekehrt | ZUFALLSZAHL statt RAND verwenden, Semikolon statt Komma |
| #ÜBERLAUF! | Zielbereich von ZUFALLSMATRIX nicht leer | Blockierende Zellen leeren |
| Zahlen ändern sich ständig | Flüchtige Funktion rechnet neu | Als Werte einfügen oder F9 in der Bearbeitungszeile |
| Datum erscheint als 46023 | Zelle ist als Zahl formatiert | Zellformat auf Datum stellen |
| Doppelte in der Auswahl | ZUFALLSBEREICH pro Zelle verwendet | Liste mischen statt Positionen würfeln |
| Datei wird langsam | Tausende flüchtige Formeln | Ergebnisse fixieren, Formeln entfernen |
Unsere Sicht: Zufall ist das beste Übungsmaterial
Wir sehen bei Lernenden immer wieder dasselbe Muster. Wer eine Formel nur liest, vergisst sie nach einer Woche. Wer sie selbst eintippt, einen Fehler macht und ihn sofort korrigiert, behält sie. Zufallszahlen eignen sich dafür besonders gut. Sie bauen sich in Sekunden einen eigenen Datensatz und üben daran ZÄHLENWENN, SVERWEIS oder Pivot-Tabellen, ohne auf eine Beispieldatei warten zu müssen.
Unser Rat aus der Praxis: Lernen Sie die drei Funktionen nicht getrennt, sondern im Zusammenspiel. ZUFALLSBEREICH plus INDEX für eine einzelne Auswahl, SORTIERENNACH plus ZUFALLSMATRIX für Stichproben, und immer das Fixieren als letzten Schritt. Wer diese Kette einmal sicher beherrscht, hat das Prinzip verstanden, das hinter vielen fortgeschrittenen Formeln steckt: Funktionen ineinander verschachteln und Zwischenergebnisse weiterreichen. Genau deshalb setzen wir auf echte Formeleingabe statt Multiple Choice.
> — Thomas Houza
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Lesen ist der erste Schritt, sicher werden Sie aber erst, wenn Sie Formeln selbst eingeben. Bei LogicExcel üben Sie Formeln wie INDEX, ZÄHLENWENN und WENN direkt im Browser, in einer Excel-ähnlichen Oberfläche und mit sofortigem Feedback zu jeder Antwort. Sie brauchen weder eine Anmeldung noch eine Installation, und alles ist kostenlos.
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Häufige Fragen
Wie bekomme ich eine Zufallszahl zwischen 1 und 100?
Geben Sie =ZUFALLSBEREICH(1;100) ein. Die Funktion liefert eine ganze Zahl, bei der 1 und 100 selbst möglich sind. Für Dezimalzahlen im selben Bereich nehmen Sie =ZUFALLSZAHL()*99+1.
Wie erzeuge ich eine Zufallszahl, die sich nicht mehr ändert?
Tippen Sie die Formel in die Bearbeitungszeile und drücken Sie F9 statt Enter, dann speichert Excel nur den Wert. Für ganze Bereiche kopieren Sie die Zellen und fügen sie als Werte wieder ein. Danach bleibt die Zahl auch beim nächsten Öffnen der Datei gleich.
Kann ZUFALLSBEREICH dieselbe Zahl zweimal liefern?
Ja, jede Zelle würfelt unabhängig von den anderen, Wiederholungen sind also normal. Brauchen Sie lauter verschiedene Werte, mischen Sie eine Zahlenfolge mit SORTIERENNACH und ZUFALLSMATRIX und nehmen Sie die ersten Einträge. In älteren Versionen geht das mit einer Hilfsspalte und RANG.GLEICH.
Warum zeigt Excel #NAME? bei ZUFALLSMATRIX?
ZUFALLSMATRIX gibt es erst ab Excel 2021 und in Microsoft 365. In älteren Versionen kennt Excel die Funktion nicht und meldet #NAME?. Weichen Sie dann auf ZUFALLSBEREICH oder ZUFALLSZAHL in einzelnen Zellen aus.
Wie ziehe ich einen zufälligen Namen aus einer Liste?
Nutzen Sie =INDEX(Liste;ZUFALLSBEREICH(1;ANZAHL2(Liste))), wobei „Liste“ Ihr Zellbereich ist, etwa $A$2:$A$30. ZUFALLSBEREICH wählt eine Position und INDEX gibt den Eintrag dort zurück. Fixieren Sie das Ergebnis, bevor Sie es bekannt geben.
Quellen
- ZUFALLSZAHL (Funktion), Microsoft Support
- ZUFALLSBEREICH (Funktion), Microsoft Support
- ZUFALLSMATRIX-Funktion, Microsoft Support
- SORTIERENNACH-Funktion, Microsoft Support
- SEQUENZ-Funktion, Microsoft Support
- Einführung in die Monte-Carlo-Simulation in Excel, Microsoft Support
- Verwenden der Analyse-Funktionen, Microsoft Support
- Excel: Zufallszahlen generieren, heise online
- Excel, gib mir Zufallszahlen zwischen X und Y, PCtipp
- Excel: Zufallswerte aus einer vorgegebenen Liste auswählen, PC-Welt
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